Sommerfreizeit 2009 in Schaippach

Alte Bekannte, neue Gesichter und ein Floss

So könnte die Kurzfassung unserer diesjährigen Freizeit in Schaippach bei Gemünden heißen. Die Freizeit fand vom 01.08. bis 08.08. im Schullandheim Schaippachsmühle statt. Und da wir dort schon einmal vor zwei Jahren waren, kam es einigen auch gleich wieder bekannt vor. Bekannt waren auch einige der Betreuer, da z.B. Jan und Felix selbst langjährige Teilnehmer waren und nun als Betreuer mitkamen. Schließlich war da noch das Floss, was wir vor zwei Jahren gebaut hatten und das inzwischen in einem erbärmlichen Zustand war: Aber es existierte noch!

Nun gut aber erst mal der Reihe nach: Die Anreise war am Samstag gewesen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es gleich zum Abendessen. Die Hamburger waren klasse auch wenn einige von uns Mühe hatten, diese komischen Dinger richtig zu essen. Abends lernten wir uns mit einigen Gruppenspielen näher kennen.

Am Sonntag gab es um acht Uhr Frühstück, wobei die Meisten von uns jedoch schon eine ganze Weile früher wach waren. Nach dem ausgiebigem Frühstück begann unsere Piratenolympiade, bei der wir verschiedene Aufgaben im Team lösen mussten. Da die Olympiade auf dem Gelände des Schullandheims stattfand ging es am Nachmittag in die Stadt Gemünden.


Am Montag hieß es für uns Wanderschuhe auspacken und los ging es. Wir wanderten in den nächsten Ort in dem es ein Hochseilgarten gab. Dort wurde uns schnell klar, was der Unterschied zwischen einem Hochseilgarten und einem Klettergarten ist: Hier ging es nicht nur darum, von Baum zu Baum zu klettern, sondern vielmehr gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Nun hatte ich ja schon erwähnt, dass wir vor zwei Jahren hier ein Floss gebaut hatten. Auch einige der Erbauer waren wieder mit dabei und weil wir es nicht mehr länger ertragen konnten, wie unser Floss dahin vegetierte, beschlossen wir das Floss einer Generalüberholung zu unterziehen. Während Einige also zum Volleyball spielen, Schwimmen oder Faulenzen gingen, traf sich in den nächsten Tagen ein harter Kern zum Floss Lackieren, Knoten, Sägen und Werkeln. Das Resultat kann sich sehen lassen und seine Seetauglichkeit hat es in den kommenden Tagen mehrmals bewiesen.


Am Donnerstag ging es zum Ausflug in die Stadt. Genauer gesagt nach Würzburg. Dort angekommen machten wir erst mal das Gruppenfoto und danach eine Stadtführung die mitten in der Altstadt von Würzburg vor einem McDonalds endete. Als kleines Highlight peppten wir unsere Lunchpakete mit Pommes Frites und Cola auf. Am Nachmittag teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die einen im Schwimmbad auf der Riesenrutsche neue Rekorde aufbauten, ging die andere Gruppe mit dem Camcorder Passanten interviewen. Und wieder einmal konnten wir feststellen, dass viele Menschen Gluten als Strahlung in Mikrofonen oder als Bremsflüssigkeit für Fahrradbremsen vermuteten. Na gut, wir hatten Sie auch etwas in die Irre geführt mit unsere Fragen.

Am Freitag ging es bei unserem „Spiel des Zölilebens“ noch einmal rund um das Thema Zöliakie. Dabei mussten die Teilnehmer sich durch verschiedene Situationen eines typischen Zölilebens knobeln. Das Spiel hat allen sehr gefallen.

Tja, das war unser großes Sommercamp in Schaippach 2009.

Dirk Meyer