Skifreizeit

Die Osterferien sind da und alle sind bei dem super Wetter verreist, mit Badehose und Sonnencreme ging es bei vielen an den See. Bei 8 Zölis wurde die Tasche jedoch etwas anders gepackt, nämlich mit langer Unterwäsche, Skibrille und Mütze. Es ging in den Skiurlaub nach Österreich.

Wir, Jasper, Timo, Felix, Oriol, Marcus, unsere Organisatoren Moritz und Dirk und ich trafen uns teilweise schon auf dem Weg nach St. Johann im Pongau im Zug. Die restlichen Teilnehmer lernten wir dann im Jugendhotel Wurzenrainer in Wagrain kennen. Beim ersten Abendessen stellten wir uns alle vor und erzählten was wir normalerweise so machten, die typischen Dinge eben. Wir klärten noch wann wir am nächsten Morgen frühstückten und dann ging es auch schon ins Bett, denn wir waren alle ganz schön fertig von der Anreise.

Nächster Morgen, die Sonne scheint, die Brötchen sind warm und die Pisten sind frisch präpariert – Herz was willst du mehr? Wir machten uns mit dem Skibus auf zum Grafenberg und die Leute, die sich noch Skiausrüstung besorgen mussten, taten dies dort. Dann fehlte nur noch der Skipass und der war auch schnell besorgt und schon ging es ab auf die Piste.


Als wir alle gefüttert und gesättigt waren spielten wir meist noch etwas, hauptsächlich Mensch-ärger-dich-nicht mit Felix, weil er sich so schön ärgerte. Wirklich alt wurden wir in dieser Woche jedoch nie, da es ja immer schon um 7:30 Uhr Frühstück gab und wir auch den ganzen Tag „Sport“ an der frischen Luft machten.

Die Tage verliefen alle recht ähnlich, wir wechselten täglich das Skigebiet, den einen Tag waren wir beim Grafenberg und am anderen waren wir beim Flying Mozart. In beiden Gebieten entdeckten wir so etwas wie einen Funpark und wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen ein paar freiwillige Stunts zu zeigen – na gut, auch ein paar unfreiwillige waren dabei. Niemandem passierte etwas Ernstes und wir amüsierten uns alle herrlich, wenn sich jemand „gemault“ hatte.

Am Dienstag oder Mittwoch haben einige dann auch die Sauna entdeckt und sind zum Abkühlen in ein mit Eis bedecktes Becken gesprungen – lauter Verrückte!

Am Donnerstagabend haben wir es sogar geschafft anzugrillen. Nach einigen kleinen Schwierigkeiten beim Entfachen und in Gang halten des Feuers haben wir es doch noch geschafft und es schmeckte ausgezeichnet. Ein Hoch auf den Grillmeister!


Dann brach auch schon unser letzter Tag auf der Piste an, mit Neuschnee. Wir waren alle „total begeistert“, denn im Tal regnete es, die Pisten wurden nicht mehr präpariert und der Schnee auf dem Berg war nicht das Wahre vom Ei. Wir machten trotzdem das Beste daraus.

Den letzten Abend ließen wir gemütlich mit Quatschen und Spielen ausklingen, okay ein paar glutenfreie alkoholische Getränke standen auch auf dem Tisch. Am nächsten Morgen hieß es schließlich Sachen packen und Zimmer räumen. Wir hatten es geschafft, dass wir fast alle mit demselben Zug bis nach München fuhren. Dort verabschiedeten wir uns und während einige noch zum glutenfreien Pizzaessen in München blieben ging es für die anderen direkt weiter in die verschiedensten Ecken Deutschlands, zum Beispiel nach Wertheim (nicht das Einkaufszentrum), Petershagen, Hammelburg und Berlin. Und wenn ihr jetzt nicht wisst, wo diese Dörfer liegen, dann guckt doch mal bei maps.google.de nach.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es eine richtig geile Skifreizeit war und wir eine echt geniale Gruppe waren. Danke Jungs!

Cornelia Simon