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Segelfreizeit 2014

Gruppenfoto vor dem Segelboot

Auch dieses Jahr ging es für einige Zölis wieder auf die Segelfreizeit. Nachdem alle im Hafen in Enkhuizen angekommen waren, konnten wir mit unserem Gepäck zu unserem Schiff, der Rival, aufbrechen. Hier wurden wir erstmal auf die Zimmer verteilt, um danach die Nahrungsmittel auf das Schiff zu bringen. Bei den Pausa-Törtchen von Schär waren wohl die Verpackungsgrößen geändert worden. Davon hatten wir also 3-mal so viel wie beabsichtigt. Es gibt aber Schlimmeres als zu viele Süßigkeiten.

Nachdem Skipper Harry uns einige Verhaltensregeln erklärt hatte, gab es eine kurze Vorstellungsrunde. Neu war dieses Jahr, dass sich pro Tag je ein Team eine „Challenge“ für die anderen Teilnehmer ausdenken musste. Die Reihenfolge wurde mit einem Würfel bestimmt. Dann ging es auch schon los, nach einem kurzen Zwischenstopp, an dem wir auftankten und Trinkwasser einkauften, segelten wir weiter. Dabei mussten alle mit anpacken und wer wollte, durfte das Schiff auch steuern. Die erste Nacht verbrachten wir mitten auf dem Meer.

Am Dienstag fuhren wir erst ein Stück weiter, um die Rival etwas abseits der Fahrrinnen auf Grund laufen zu lassen. Gegen 11.00 Uhr hatte sich das Wasser vollständig zurückgezogen und wir konnten auf dem Watt umherwandern. So machten wir auch das Gruppenfoto mit der Rival im Hintergrund. Am Nachmittag segelten wir weiter nach West-Terschelling. Hier durften wir in Gruppen von mindestens 3 Leuten die Insel erkunden.

Am Mittwoch mussten wir beim Segeln ordentlich mit anpacken. Da wir Gegenwind hatten, mussten wir kreuzen. Diejenigen die bei einer Wende während der Zick-Zack-Fahrt einmal nicht mit an den Seilen zogen, mussten den Kopf einziehen, um nicht vom Großbaum erwischt zu werden. Ohne Zwischenfälle erreichten wir nach ca. 8 Stunden Oudeschild auf Texel.

Am Donnerstagmorgen verwechselte jemand Salz und Zucker, weswegen die Tasse Kaffee einen etwas ungewohnten Geschmack hatte. Ansonsten brachten wir das Frühstück ohne weitere „Unfälle“ hinter uns. Die Motivation, beim Segeln mitzuhelfen, war nach einer kurzen Ansprache der Betreuer am Mittwochabend heute besonders groß. Anscheinend etwas zu groß, 10 Leute waren für ein Seil etwas zu viel und es riss. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Das Highlight vom Freitag war eindeutig das Mc Donald’s Restaurant in Hoorn, bei dem es glutenfreie Burger gab. Diese schmeckten einigen so gut, dass sie gleich 3 oder 4 davon verdrückten. Zu Abendessen brauchten wir jedenfalls nichts mehr.

Am Samstag stellte sich heraus, wer schnell seekrank wurde und wer nicht. Bei Windstärke 7 pflügten wir mit ordentlicher Schräglage durchs Meer. Einmal ließ eine seitliche Böe das Schiff noch ein Stück weiter kippen. Von einem kleinen Schreck abgesehen kamen wir aber unbeschadet davon.

Am Abend wurde die beliebteste Challenge gewählt. Eindeutiger Sieger war die vom Mittwoch, bei der es darum ging, Wäscheklammern mit dem Mund an eine Wäscheleine zu hängen. Der Gesichtsausdruck, den einige dabei an den Tag legten, sorgte bei den Umstehenden für eine Menge Spaß.

Der Sonntag führte uns schon wieder zurück nach Enkhuizen. Nachdem wir das Schiff gereinigt uns unser Gepäck von Bord gebracht hatten, gab es noch einen großen Applaus für die Besatzung der Rival, die es eine Woche mit uns ausgehalten hatte. Auch bei unseren Betreuern bedankten wir uns lautstark für die Organisation und Durchführung der Reise. Wir hatten alle so viel Spaß, dass wir bei der nächsten Segelfreizeit unbedingt wieder dabei sein wollen.