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Sommercamp 2017


Alle Teilnehmer des Sommercamps

Am 29. Juli war es wieder soweit! Das Sommercamp stand an und 45 Teilnehmer waren schon gespannt, was sie in der kommenden Woche in Gießen erwarten würde.
Nachdem alle angekommen waren, sich von ihren Eltern verabschiedet und sich erstmal alle kennen gelernt hatten, wurden die Zimmer aufgeteilt. Nach dem beziehen der Zimmer in der Jugendherberge gab es erstmal ein leckeres Abendessen. Am Abend wurden noch ein paar Geländespiele gespielt, welche viele Teilnehmer zum Schwitzen brachten. Kaputt, aber glücklich fielen wir danach alle in unsere Betten.
Den Sonntag verbrachten wir mit einer Rally durch Gießen, welche unsere sieben Betreuer zuvor ausgetüftelt hatten. Nachdem endlich das Ziel erreicht wurde, wurden alle mit einem Eis belohnt. Am darauf folgenden Montagvormittag teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe spielte “Stratego” und “Wasser- und Erbsenkönig” (zwei Strategie- Laufspiele) auf dem Fußballplatz und die andere Gruppe spielte “Zölileben”. Nach einem stärkenden Mittagessen präsentierten die Betreuer uns “Super Mario”. Sie erklärten, dass wir in Gruppen unterschiedliche Level schaffen müssten, wobei so wenig wie möglich “Leben” verbraucht werden dürften. Waren alle 3 “Leben” weg, musste die Gruppe zum Zusatzlevel, um sich neue Level zu erspielen. Das Team mit den meisten Leben hatte dann am Ende gewonnen. Da hatten die Betreuer sich echt wieder etwas Cooles ausgedacht, sodass wir jede Menge Spaß dabei hatten, die Level zu durchlaufen. Doch wurde auch ab und zu von den verschiedenen Gruppen ein bisschen geflucht, wenn mal ein “Leben” verloren ging. So leicht wollten die Betreuer es uns eben auch nicht machen. Der Tag wurde dann noch mit einem leckeren Abendessen und ein paar Spielen abgeschlossen.
Mit Schwimmsachen und Lunchpaket bepackt starteten dann alle am Morgen nichts ahnend in den nächsten Tag. Die Fahrt mit der Bahn führte uns nach Wetzlar, wo uns dann ein Besuch im Dunkelkaufhaus erwartete. Das Dunkelkaufhaus ist eine ganz dunkle Halle, welche in mehrere Räume und Gänge unterteilt ist. Dort durch wurden wir von einem blinden Mann geführt, welcher uns auf unsere anderen Sinne wie unseren Gehör-, Geruchs- und Tastsinn aufmerksam machte. Diese werden viel stärker, wenn der Seh-Sinn ausfällt. Vor dem Betreten des Dunkelkaufhauses hatte unser Führer einen Deal mit uns abgemacht. Jeder der das Sch…- Wort sagen würde, müsste einen Euro in die Kasse für den Abschlussabend zahlen. Ich sag nur so: ich glaube die Betreuer konnten sich davon am Ende jeder ein Eis leisten. ;) Danach machten wir uns weiter auf den Weg in ein Schwimmbad in dem dann alle noch eine Menge Spaß hatten. Ganz kaputt kamen wir dann alle abends in der Jugendherberge an. Am nächsten Tag teilten wir uns wieder in die Gruppen vom Montag auf und es wurde erneut “Zölileben”, “Stratego” und “Wasser- und Erbsenkönig” gespielt. Mittags hatten wir Besuch von Marcus Beran. Der organisiert die Skifreizeit und hat bei uns vorbei geschaut. Am Nachmittag wurde “Zölichaos” gespielt und Chaos kann man dieses Spiel echt nennen, denn nach diesem Nachmittag waren alle Betreuer und viele Teilnehmer klitschnass und hatten mit Haarfärbesprays die Haare bunt gefärbt bekommen. Dieses Spiel ist schon eine Tradition bei den Zölifreizeiten und macht einfach jedes Mal wieder Spaß.
Den Donnerstag verbrachten wir im Kletterpark, wobei wir alle sehr viel Spaß hatten. Besonders gerne wurde die Kletterstrecke “11” geklettert, wobei aber immer ein Betreuer benötigt wurde, der mit uns klettert, da wir alle noch keine 16 Jahre alt waren. So waren die Betreuer am Ende immer wieder auf der gleichen Bahn, damit alle, die wollten, in den Genuss der 450 Meter langen Seilbahnfahrt kommen konnten. Also geht dafür noch ein großes Dankeschön von uns allen an die Betreuer, die wahrscheinlich kaum eine freie Minute hatten. Nachdem wir wieder an der Jugendherberge ankamen wurde der Grill angeschmissen und Marcus grillte uns leckeres Abendbrot. Dazu gab es noch leckere Nudelsalate, Brot und vieles mehr – natürlich wie immer alles glutenfrei!
Nach dem Essen mussten drei Teilnehmer (darunter auch ich) noch ihre Wettschulden einlösen, da sie bei der morgendlichen Laufrunde am Dienstag mit Marvin und Dirk eine Wette eingingen. Wie genau die Wette richtig zustande kam, weiß eigentlich keiner mehr. Zumindest wurde gewettet, ob Marcus uns am Mittwoch besuchen würde oder nicht. Da dieser ja gekommen war, waren wir den dreien eine Rückenmassage und ein Eis schuldig. Aber Wettschulden sind Ehrenschulden! Am Abend des Tages suchten dann alle fleißig Feuerholz zusammen, damit wir ein Lagerfeuer machen konnten. Nachdem das Feuer brannte wurden Marshmallows gegrillt und Stockbrot gemacht. Darauf folgte eine coole Nachtwanderung.
Und auch der Freitag sollte ein für uns spannender Tag werden, denn wir fuhren mit einem Bus los. Unser erster Stopp war die “Maisterei”- eine glutenfreie Bäckerei, welche uns ein glutenfreies Lunchpaket für den Tag zusammengestellt hatte. So waren wir die Ersten, die das neue „Maisis Brot“ probieren konnten. In Wetzlar machten wir einen weiteren Zwischenstopp, wo wir Zeit hatten uns in einem Einkaufszentrum zu vergnügen. Mit dem Bus fuhren wir daraufhin wieder zurück nach Gießen, wo wir das Mathematikum besuchten. Das letzte Ziel am Tag war dann die Gießener Stadthalle. Wir betraten einen großen Konferenzraum und setzten uns an die Gruppentische. Als dann zwei Lieferanten mit vielen Pizza Kartons hereinkamen, leuchteten alle Augen. Mit Begeisterung stürzten sich alle auf die glutenfreien Pizzen und ließen sie sich schmecken. Die ganze Woche hatten alle Teilnehmer Zeit gehabt in Gruppen die verschiedensten Aufgaben zu üben, sodass sie diese in einer perfekten Minute bewältigen konnten. Dies wurde dann nach der Pizzastärkung auf die Probe gestellt. Außerdem konnten in der ganzen Woche zuvor alle Teilnehmer fleißig Gutscheine mit Aufschriften wie: Apfel, Gurke, Marshmallows, Kirsche… sammeln. Nun wurde endlich preisgegeben, was es damit auf sich hatte. Jeder Gutschein stand für einen Bestandteil eines Cocktails, welchen wir uns zusammen mischen lassen konnten. Aber bevor alle schon die köstlichsten und wildesten Kreationen zusammenstellen durften, musste noch eine Hürde bewältigt werden: Alle Teilnehmer mussten noch um die Wette raten, um sich verschiedene Cocktail- Zubehöre zu erspielen. Spät abends kamen wir erst zurück in die Jugendherberge und gingen das letzte Mal in unsere Betten schlafen.
Nach dem Frühstück am Samstagmorgen wurden alle Sachen gepackt und die Zimmer aufgeräumt. Ein letztes Mal spielten wir noch einmal ein paar Spiele zusammen und aßen Mittagessen. So ging auch die schöne Zeit zu Ende. Der Abschied fiel uns allen schwer, da wir alle in der Zeit sehr gute Freunde gefunden hatten.
Für die schöne Zeit möchte ich mich aber noch im Namen aller Teilnehmer bei den Betreuern bedanken, die diese Woche toll organisiert haben, sodass wir alle eine Menge Spaß hatten.
Lea und Nina (Teilnehmerinnen der Freizeit)