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Tanz- und Theaterfreizeit 2016


Die Teilnehmerinnen beim Einüben eines Tanzes

Die schönste Woche unserer Ferien begann an einem Sonntag. Alle Mädchen waren aufgeregt und gespannt auf diese Woche. Die drei jungen Betreuerinnen Alexandra, Christina und Franziska suchten das Stück „Aladdin und die Wunderlampe“ für uns aus. Wir, eine Gruppe von sechzehn Mädchen, hatten eine Woche Zeit zu Proben, um es den Eltern am Freitag vorzuführen.
Tag für Tag lernten wir unseren Text, übten alle Tänze ein, tüftelten an kreativen Kostümen, kochten und aßen zusammen. Die Arbeit war anstrengend, doch es machte uns Spaß und wir gaben nie auf.
An einem Tag wurden wir alle überrascht, denn wir sind mit dem Zug nach Karlsruhe gefahren und haben dort eine sehr spannende Schloss-Führung erlebt. Danach durften wir einen kleinen Film selbst drehen, worin wir alle Informationen über das Schloss und die Familie einbauten.
Anschließend hatten wir eine halbe Stunde Zeit zum Shoppen, während der wir uns ein paar Kleinigkeiten kauften. Mit Einkaufstaschen ging es dann mit dem Zug zurück. Natürlich war uns nicht langweilig, denn irgendjemand hatte immer noch genug zu erzählen.
Es war einfach ein unvergessliches Erlebnis.
Gemeinsam erkundeten wir auch das kleine Dorf, neben dem wir in einer Herberge untergebracht waren, bei einer Stadtrallye. Doch leider hat jedes schöne Märchen, also auch das von Aladdin, einen Bösewicht. So kam es, dass sich in der zweiten, der fünf arabischen Nächte, der Noro-Virus in das Gemach einer Teilnehmerin einschlich und sie dort überfiel. Somit musste sie am nächsten Morgen mit Übelkeit, heftigen Bauchschmerzen und Fieber abgeholt werden. Doch damit nicht genug: der Noro war damit noch nicht zufrieden, und ließ seine dunkle Macht in der kommenden Nacht auch noch über alle drei Betreuerinnen niederprasseln. Sie waren so erschöpft, dass sie die magische Aufsichtspflicht nicht mehr erfüllen konnten und die Freizeit abgebrochen werden musste.
Doch kein schönes Märchen hat so ein Ende und keine wahren Märchenhelden, auch nicht Aladdin, würden es je zu einem solchen Ende kommen lassen. Genau das taten auch die Mädchen und die Betreuerinnen nicht. Sie nahmen das ganze Stück auf Video auf, fraßen sich aus Frust mit den restlichen Süßigkeiten voll und sahen sich den Disney- Film Aladdin und die Wunderlampe an. Durch dieses Ereignis sind wir noch weiter zu einer Familie zusammengewachsen und hatten immer viel Spaß zusammen.
Und wenn sie nicht vor Sehnsucht nach dieser märchenhaften Gemeinschaft gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Wir danken den Betreuerinnen! Den Teilnehmerinnen! Und allen Eltern!!
Wir hoffen auf eine nächste Woche, die hoffentlich genauso schön sein wird.
Wir haben viele neue Freundinnen gefunden und trotz diesem frühen Ende war es eine tolle Woche mit vielen neuen Erlebnissen.
Wir sagen einfach nur DANKE!

Leonie und Marla